Clementino Ramirez und seine Familie sind seit den 1980er Jahren als Kaffeebauern tätig, doch erst 2019 wagten sie den Schritt hin zum Spezialitätenkaffee.
Clementino wanderte für fünf Jahre in die USA aus, um die Schulden zurückzahlen zu können, die auf der Farm entstanden waren, nachdem er jahrelang zu Tiefstpreisen auf dem Rohstoffmarkt verkauft hatte. Nach fünf Jahren im Ausland hatten Clementino und sein Sohn Jesus genug Geld gespart, um sowohl die Schulden zu tilgen als auch ein neues Stück Land für den Kaffeeanbau zu erwerben.
Die Farm liegt auf 1700 m ü. M. und dort werden hauptsächlich Bourbon und Typica angebaut. Es war Clementinos Sohn, der die Idee einbrachte, da er überzeugt war, dass bei guter Verarbeitung ein unglaubliches Potenzial darin steckte.
Die Kirschen werden täglich gepflückt, geschwommen, um Ausschuss zu entfernen, und dann 48 Stunden lang im Schatten fermentiert. Anschließend werden die Kirschen entpulpt und wieder in Säcke gefüllt, wo sie weitere zwei Tage fermentieren, bevor sie gewaschen und zum Trocknen auf Hochbeete gebracht werden.
Die Trocknung erfolgt in zwei Stufen – nach dem Waschen wird der Kaffee auf Hochbeete gebracht und vier Tage lang in der Sonne getrocknet. Nach diesen vier Tagen wird der Kaffee auf Hochbeete im Schatten verlegt und erhält eine zusätzliche Trocknungszeit von 25 bis 30 Tagen.








